Think positiv!

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Mein letzter Beitrag hat mich sehr aufgewühlt. Normalerweise schreibe ich bei meinen Beiträgen einfach drauf los und schreibe sie auch in einem „Rutsch“ runter. Ich lese zwar schon noch mal drüber, aber wirklich viel mache ich nicht mehr an ihnen wenn mir die Gedanken dazu erst einmal aus dem Hirn gesprudelt sind. Bei dem letzten Beitrag war das anders. Er war gar nicht so beabsichtigt wie er dann letztendlich geworden ist. Tatsächlich sah er erst ganz anders aus, war total allgemein gehalten und stellte meine allgemeinen Ansichten zu dem Thema „Beziehungen“ dar. Und irgendwann „verselbständigte“ es sich dann. Und da er sonst noch länger geworden wäre (ja das geht 😉 ) hab ich den allgemeinen Teil wieder gelöscht. Sicherlich werde ich noch einmal etwas zu dem Thema schreiben. Es ist an sich ja auch ein interessantes Thema, aber jetzt hab ich erst einmal genug davon 😉

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In meinem vorletzten Beitrag habe ich ja schon von zwei für mich großen Fortschritten für mich geschrieben, die ich im Mai 2020 hatte. Tatsächlich war der Monat Mai für mich wirklich sehr aufschlussreich. Gleich Anfang Mai habe ich für mich in meinem Tagebuch mal alles aufgeschrieben was ich schon alles positives seit dem ich krank geworden bin erreicht bzw. gemacht habe. Viele kleine schöne Dinge, mitunter nichts weltbewegendes, aber mir tat es sehr gut, mal alles das zu benennen was bisher auch an positiven Sachen im letzten halben Jahr passiert war.

 

Mein schönes neues Schlafzimmer

Natürlich hatte ich bisher auch schon ein Schlafzimmer, aber das war nicht besonders gemütlich und eher zweckmäßig. Seit Jahren wünschte ich mir schon einen richtig große Fototapete mit einem schönen Waldmotiv. Diesen Traum erfüllte ich mir mit Hilfe von meinem lieben „Brüderchen“ gleich Anfang des Jahres. Im März wurde mein neues Bett geliefert. Ich habe mir ein großes Boxspringbett für mich gegönnt. Ohne Quatsch, das war das erste Mal das ich mir für mich wirklich ein richtiges gemütliches Bett gegönnt habe! Es folgten richtig schöne schwere graue Übergardienen und jede Menge Lichterketten und ein schöner Teppich.

Neue Essgewohnheiten

Dank meiner Tochter habe ich meine Ernährung zu Beginn des Jahres umgestellt. Sie ernährte sich schon seit ein paar Monaten überwiegend vegetarisch (ab und an gab und gibt es Fisch – aber selten) und ab Januar tat ich es ihr gleich. Die Umstellung fiel mir auch nicht wirklich schwer. Wir aßen sowie so schon immer so gut wie nie Wurst und auch Fleisch gab es es bis auf Huhn und Pute kaum. Klar, an manchen Tagen vermisste ich schon etwas, aber im großen und ganzen fiel es mir leicht. Außerdem tat es meinem Gewissen auch gut.

Yoga und Mediation

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Ich bin mir sicher, dass viele die mich privat kennen, niemals damit rechnen würden, dass ich diese zwei Sachen für mich entdeckt habe. In Kombination mit meinem doch eher zumeist lauten Musikgeschmack 😉 gebe ich zu, dass es schon ein gewisser Kontrast ist 🙂 Tatsächlich schließen sich (wunderschöne laute) Metal- oder Rockmusik und Yoga und Meditation jedoch nicht aus. Man muss allerdings eine gewisse, ich würde es mal, spirituelle Ader dafür haben. In einer doch eher kopflastigen Gesellschaft, sicherlich doch eine Herausforderung.

Freundschaften

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Es heißt ja, dass man die Menschen erst dann richtig kennenlernt, wenn man mal nicht funktioniert. Und dem kann ich nur zustimmen! Auch in dieser Hinsicht habe ich neue Erkenntnisse gesammelt. Menschen die ich für Freunde hielt, waren „nur“ noch Bekannte. Das klingt im ersten Moment schlimm, aber das ist es nicht! Ich bin auch niemandem böse! Man braucht auch einen Bekanntenkreis! Ich habe halt nur erkannt, dass wir eher Bekannte als Freunde sind. Langjährige Freundschaften, wie die zu meiner lieben Freundin Karin oder meinem „Brüderchen“ Ron haben auch diesen „Sturm“ überstanden. Und ich habe auch drei neue Menschen in mein Leben „bekommen“. Sarina, Manuela und die Andrea. 🙂

Geld unter die Leute gebracht

An Geld habe ich im ersten halben Jahr wirklich viel ausgegeben! Aber das war auch so gewollt (mehr dazu im nächsten Blog) Neben einem neuen Bett habe ich mir auch ein neues Sofa für das Wohnzimmer gegönnt. Aber nicht irgendein Sofa, sondern eine richtig große Lümmelcouch. 🙂 Ein sogenanntes Big-Sofa. Das alte Sofa, war ein riesiges braunes Kunstledermonster. Furchtbar hässlich und altmodisch und erinnerte mich zu dem auch immer an meinen Ex, weil der es beim Einzug unbedingt vom Vormieter abkaufen wollte. Außerdem gab es gleich mehrere neue Regale eines schwedischen Möbelhauses 😉 und meine DVD Sammlung (von ca. 500 Filmen) fand endlich ein schönes „Zuhause“. Ich habe eine ganze Kofferraumladung Pflanzen geshoppt und seitdem ist es wunderbar grün in meiner Wohnung. Außerdem gab es neue Lampen, einen neuen Teppich für das Wohnzimmer, jede Menge Lichterketten und schönes Gedöns zum hinstellen und angucken 🙂

Jede Menge frische Luft

 

Die habe ich unter anderem bekommen, als ich meinen Garten „bearbeitet“ habe. Da sind einige Stunden Arbeit reingeflossen. Und obwohl es doch auch sehr anstrengend war, tat es mir gut. Und wenn dann etwas wächst was man selber angepflanzt hat, dann ist das schon schön. Und selbst angebautes Obst und Gemüse schmeckt gleich doppelt so lecker. Ich denke aber, dass ich es in dem Maße nicht beibehalten werde. Es kostet wirklich sehr viel Zeit und ich werde mich im nächsten Jahr auf ein paar wenige Dinge beschränken. Und auch sonst war ich oft spazieren oder bin mit dem Rad unterwegs gewesen.

Und zu guter Letzt waren dann auch noch die Dinge die ich schon erwähnt hatte: alleine in ein Café zu gehen, meine Begeisterung für Bücher, die Reparatur meines Fahrrads und das ich gelernt habe auch mal Dinge liegen zu lassen.

Im ganzen Monat Mai hatte ich nur zwei schlechte Phasen, die immer ca. drei bis vier Tage anhielten. Ich war jedes Mal sehr wütend! Aber nicht auf mich, sondern eher auf diese Krankheit. Am 11.05.2020 schrieb ich in mein Tagebuch:

„Heute bin ich seit halb fünf wach. Innerlich fühle ich mich als würde ich kämpfen. Es ist wie als wäre ich in mir gefangen und schlage und trete mit Händen und Füßen gegen meinen Körper. Ein total beklemmendes Gefühl, aufgewühlt, fahrig. Ich habe das Gefühl als würde mein Brustkorb zerquetscht und das atmen fällt mir schwer. Ich möchte am liebsten schreien oder auf irgendetwas einschlagen, aber selbst dazu fühle ich mich gerade viel zu schlapp.“

Ende Mai (29.05.2020) war es noch ein wenig krasser:

„Ich fühle mich schon seit mehreren Tagen nicht gut. Ich bin nur noch müde, möchte am liebsten nur noch schlafen und kann mich kaum aufraffen etwas zu tun. Nach Rücksprache mit Frau Dr. B. habe ich daher heute auch die Dosis meiner Antidepressiva noch mal erhöht. Gestern war ich Fahrradfahren, 21 km. Ich habe es gemacht, aber ich verspürte keine Freude dabei. Es war mir egal. Heute war ich gleich morgens spazieren und es ist mir einfach nur schwer gefallen. Ich habe die Vögel gehört, die Sonne und den Wind gespürt, aber es hat rein gar nichts in mir ausgelöst. Jetzt ist es kurz nach 12 und ich fühle mich schon wieder müde. Ich hab Angst das das nie aufhört, das es immer so sein wird. Das schlimme an dieser Krankheit ist, dass sie so unerwartet jedes Mal kommt, es für die einzelnen schlechten Phasen keinen erkennbaren Auslöser gibt. Und die Gedanken kreisen dann im Kopf und diese Gefühle in einem sind so viel und so durcheinander. Man ist nur mit sich und mit fühlen beschäftigt. Man sitzt da, starrt ins Leere, fühlt sich körperlich so angespannt. Man kann nichts machen auch bzw. obwohl man es möchte. Und genau das macht einen dann noch fertiger. Man fühlt sich noch schlechter. Ist noch enttäuschter von sich selbst. Hoffnungslos, traurig und auch gleichgültig. Keine Erfolge zählen in solchen Momenten. Alles schein sinnlos und aussichtslos. Man ist wie im Nebel durch den nichts hindurchgeht.“

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Aber insgesamt war der Mai ein guter Monat! In meiner Therapiesitzung am 14.05.2020 stellte mir mein Therapeut erneut eine Frage, auf die ich zu erst keine Antwort wusste und die mich auch wieder sehr zum nachdenken gebracht hat. „Was für Ziele und Wünsche haben Sie noch im Leben?“ In der Sitzung ist mir dazu nichts eingefallen. Aber ungefähr eine Woche später fiel mir plötzlich eine Liste ein, die ich 2013 einmal erstellt hatte. Vielleicht sagt dem einen oder anderen von euch der Begriff „Bucket-List“ oder „Löffelliste“ etwas.

Löffelliste – Liste mit Dingen die man machen möchte bevor man den Löffel abgibt

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Ich nahm die 2013er Liste zum Anlass und habe für mich eine „Aktualisierung“ geschrieben. Schließlich war die Liste schon sieben Jahre alt und manche Dinge waren veraltet und waren jetzt nicht mehr wirklich wichtig für mich. Das hat schon ein paar Tage Zeit gebraucht, aber es tat wirklich gut sich mal damit zu beschäftigen. Da wir ja hier unter uns sind 😉 möchte ich euch meine neue Löffelliste nicht vorenthalten, die ich im Mai 2020 schrieb bzw. umschrieb:

  • den Eifelturm in Paris sehen und mich trauen rauf zu gehen
  • in den Bergen einen Sonnenauf- oder Sonnenuntergang zu sehen (eingekuschelt in einer Decke und am besten mit jemandem zusammen den ich sehr mag)
  • ein kleines Häuschen mit Garten und schönen alten Holzfensterläden
  • ein Buch schreiben
  • mich noch mehr tätowieren lassen
  • barfuß im Regen tanzen
  • Ein Picknick in der Natur oder im Garten
  • lustige Fotos mit jemandem zusammen in einer Fotobox machen
  • einmal nach Wacken!
  • in London das Harry Potter Museum besuchen
  • mit einem VW-Bus (oder umgebauten Auto oder ähnliches) einfach drauf los in den Urlaub fahren
  • Die Nord- und Ostsee noch mal wiedersehen, im weichen Sand sitzen und auf´s Meer schauen
  • eine Wattwanderung machen
  • Gitarre spielen lernen und bei Lagerfeuer spielen können
  • Nur so viel arbeiten müssen, dass es zum Leben reicht
  • Urlaub in Irland und/oder Schweden
  • im Sommerregen tanzen
  • einen Selbstverteidigungskurs machen
  • einen Sushi Kurs machen
  • Thai Chi / Qi Gong lernen

…. Erweiterung jederzeit möglich…

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In meinem nächsten Therapietermin haben wir über diese Liste gesprochen. Mein Therapeut fand sie total toll! Er meinte, dass es so schöne normale Dinge sind, die mir aber wiederum sehr viel bedeuten und das ließe wiederum Rückschlüsse zu was ich für ein Mensch bin. Er meinte sogar ich hätte eine gewisse spirituelle Ader 😉 Seiner Meinung nach sind alle diese Wünsche realisierbar. Er meinte auch, manchmal kämen ja dann so Wünsche wie ins All reisen etc. (Klar, für Mr. Amazon und Co. ist das sicher kein Ding.) Er freute sich darüber, dass es schöne normale Dinge sind. Er wollte wissen, warum ich davon noch nichts (bis auf das Gitarre spielen anfangen) bisher gemacht habe. Ich wusste darauf allerdings zunächst erst einmal wieder keine Antwort. Doch mittlerweile wusste ich – erst kommt die Reflektion – dann kommt die Reaktion oder Aktion!

Ich glaube man schiebt so etwas immer vor sich hin, weil man denkt, man hat noch so unendlich viel Zeit dafür im Leben. „Irgendwann“ wird man schon dazu kommen. Dabei ist doch eigentlich nur wichtig was „jetzt“ ist, weil wir heute leben. Ich glaube der Grund warum wir als Erwachsene immer meinen, dass das Leben im zunehmenden Alter schneller vorbei geht, hat genau darin seine Ursache. Als Kind entdecken wir fast täglich neue Sachen. Alles ist spannend, vieles ganz neu. Neue Menschen, neue Situationen in die wir uns einfinden müssen, so viel Neues was wir lernen und erleben. Spannung pur! Beinahe jeder Tag ein Abenteuer. Wenn wir dann erwachsen werden, vielleicht sogar Kinder haben, dann wird das Leben in gewisser Weise zur Gewohnheit. Alltagstrott, immer die gleichen sich ähnelnden Routinen. Jeder Tag kommt einem vor wie der Tag zuvor. Und weil uns alles so endlos gleich vorkommt, uns die „Abenteuer“ im Alltag fehlen, jeder Tag gleich zu seien scheint, haben wir das Gefühl die Zeit würde als Erwachsener schneller vergehen. Dabei hat jeder Tag auch weiterhin 24 Stunden und es liegt nur an uns was wir aus ihnen machen. Wie ging der Spruch:

„Wer will findet Möglichkeiten, wer nicht will findet Ausreden!“

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Es gibt Menschen die hangeln sich förmlich von Wochenende zu Wochenende. Jammern über ihr langweiliges Leben, dass sie ja gar keine Zeit mehr für sich haben, immer nur arbeiten müssen, niemals genügend Geld zum Leben haben und so weiter. Im besten Fall fährt man zwei oder drei Mal pro Jahr in den Urlaub um dort neue spannende Dinge zu erleben. Man fiebert förmlich auf die Urlaube hin und vergisst das eigentliche Leben, das so ganz nebenbei an den vielen anderen Wochen im Jahr stattfindet. Ich glaube so Manchem ist das mitunter gar nicht so bewusst. Das Jammern ist klarer Lebensbestandteil geworden. Trotzdem glaube ich das man da auch wieder rauskommen kann. Es kostet allerdings Mut. Mut sich und sein Leben zu reflektieren, Routinen und Denkweisen zu analysieren und letztendlich zu ändern. Aber man gewinnt nicht weniger als sein Leben zurück.

Natürlich gibt es auch die andere Sorte Mensch, die sich mit Freizeitaktivitäten geradezu nur so zu bombardieren. Wenn es förmlich in „Freizeitstress“ ausartet, und man wohlmöglich noch jedem Hinz und Kunz unter die Nase hält, was man alles so tolles erlebt…. Ich glaube dann ist auch irgendetwas im Argen. Es trifft natürlich nicht für alle diese Menschen zu und stellt nur meine persönliche Meinung dar, allerdings glaube ich, dass sich solche Menschen dann von irgendetwas ablenken wollen. Wenn die Zeit zum nachdenken und reflektieren fehlt, kann und muss man sich auch nicht mit sich und seinem Leben auseinander setzen und kann somit auch nichts für sich erkennen. Ich würde es allerdings eher als „weglaufen“ bezeichnen.

Ach ja, auch eine eigene Spezies: „Wenn ich mal in Rente bin, dann mach ich alles was ich will!“ Derzeit liegt das Alter bei dem man abschlagsfrei in Deutschland in Rente gehen kann bei 67. Mal von einem normalen Durchschnittsverdienst ausgehend und weiterhin davon ausgehend, dass nur die aller wenigsten von uns die reiche Großtante in der Verwandtschaft haben, die man eines Tages beerben wird, ist glaube ich sowohl ein früherer Rentenbeginn, als auch eine großzügige Rente mit der man sich dann alles leisten kann „was man will“ kaum möglich. Viele Menschen erleben ihren Rentenbeginn auch gar nicht, oder sind dann schon mit allerlei Zipperlein „beschäftigt“. Gut, dann blieben natürlich noch das lesen der „Apothekenumschau“ und diverse Gespräche im Wartezimmer des Hausarztes mit den man sich beschäftigen kann. Das klang jetzt böse… ich mein es gar nicht so. Aber ich frage diese Menschen ernsthaft, was sie denken im Rentenalter noch alles erleben zu können? Wenn man mal ganz ehrlich zu sich ist, dann kennen wir alle doch wohl mehr Rentner die über gesundheitliche Probleme klagen, Politik- und/oder Gesellschaftsverdrossen sind, die alleine und eher unzufrieden sind, als die wohlmöglich golfspielenden, mit Yachten segelnden Weltenbummler oder? Okay, letztere Beispiele waren schon sehr hochgegriffen, aber ich denke ihr wisst was ich damit meine.

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Das Leben findet jetzt statt! Jetzt gerade in diesem Moment. Den Tag heute wird es niemals mehr geben! Du allein bestimmst über dein Leben und was du damit machst. Andere Menschen oder Situationen nehmen Einfluss darauf, Aber

DU ALLEIN ENTSCHEIDEST WAS DU DARAUS MACHST UND WIE DU DAMIT UMGEHST!

Wenn Du dich nicht in Ausreden flüchtest und etwas Mut aufbringst, dann kannst du heute schon damit anfangen dein Leben zu ändern! Man muss nur anfangen! Wie wäre es mit einer sogenannten „Löffelliste“ für dich selbst? Vielleicht sagst du dir „Das ist doch alles Quatsch!“ Aber fang doch einfach mal an! Was möchtest du noch alles machen? Wofür schlägt dein Herz? Kein „aber das geht doch nicht“ Kein „das klappt sowieso nicht“ oder „Dafür hab ich kein Geld“ Schreib einfach drauf los! Sei noch mal ein Kind und schreibe ein paar Abenteuer! Deine Abenteuer!

Schreib mir gerne Deine Meinung dazu!

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Beziehung – nein Danke!

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Neulich habe ich auf Instagram einen Post gesehen der mich zu diesem Beitrag motivierte. Er lautete folgendermaßen:

Wie man eine Beziehung aufrechterhält:

Kommuniziert. Sprecht über die Dinge, die guten und die schlechten. Schafft Vertrauen. Seid ehrlich. Seid treu. Seid füreinander da. Nehmt euch Zeit füreinander. Lasst die Vergangenheit der Vergangenheit. Wisst, dass Argumente normal sind. Wisst, dass ihr nicht immer glücklich sein werdet. Erwartet nichts. Schätzt die Fehler. Schätzt euch gegenseitig. Werdet beste Freunde. Und zu guter Letzt, liebt euch bedingungslos.

Direkt nach dem lesen dachte ich „Oh Gott klingt das kompliziert. Gut das du Single bist!“ Sicherlich ist mir klar, dass eine Beziehung auch (harte) Arbeit ist. Aber ich habe mich gefragt, warum ich das Wort „Beziehung“ zumindest zur Zeit eher mit etwas negativem, als mit etwas positivem verbinde.

Ich habe mich auch gefragt warum wir heute so „tolle“ Sachen wie „Freundschaft+“ haben. Im Internet habe ich den Überbegriff „Generation Beziehungsunfähig“ gefunden. Ist es so? Sind wir heutzutage beziehungsunfähig? Liegt es an der schnelllebigen Zeit, dass wir lieber auch in Beziehungen unverbindlich bleiben wollen? Liegt es an dem unendlich scheinenden Konsum, dass wir auch in Beziehungen Angst haben das noch bessere „Angebot“ zu verpassen?

Erwarten wir heute zu viel (voneinander)?

„Besser nichts erwarten, dann wirst du nicht enttäuscht“ – Noch so ein toller Spruch… 😉 In dem Wort „enttäuscht“ steckt meiner Meinung nach schon die halbe Antwort „ent – täuscht“ beinhaltet das Wort „Täuschung“. Man wurde also getäuscht in SEINER / IHRER Erwartung. Und hier liegt für mich die zweit Hälfte der Antwort. Nicht der/die andere hat einen „getäuscht“, sondern man hat sich selber getäuscht! Der andere ist so wie er ist. Er ist so, wie er immer schon war. Nur wir selber erwarten einfach etwas anderes von ihm/ihr. Mitunter. Das muss natürlich nicht sein. Manchmal treffen Prinz und Prinzessin tatsächlich aufeinander. 🙂 Aber wohl doch eher selten. Erwartungen sind daher etwas rein subjektives und haben überhaupt nichts mit dem anderen zu tun. Aber oftmals sind das dann die „Fehler“ die wir bei anderen Menschen feststellen.

Beziehung – nein Danke! – Warum?

Wann immer ich ein altes (also ganz altes) Ehepaar händchenhaltend spazieren gehen sehe denke ich, „Das ist sooooo toll! Sowas hättest du später auch mal gerne!“ Wobei ich bei dem Wort „später“ schon selber schmunzeln muss, denn diesen Satz sage ich schon seit mehreren Jahr(zehnt)en in diesen Situationen. Mittlerweile würde das Wort „jetzt“ eher passen, als das Wort „später“. 😉

Tatsächlich denke ich, dass es auch ein schönes vertrautes Gefühl sein muss jemanden so lange Zeit um sich zu haben. Jemanden der einen mit all seinen Facetten kennt, der in guten und in schwierigen Zeiten zu einem steht und auf den man sich verlassen kann. Warum kann ich es mir also für mich selber momentan nicht vorstellen?

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Mir ist ein Satz eingefallen, den ich gleich in einer meiner ersten Sitzungen zu meinem Therapeuten sagte und den er äußerst „interessant“ fand, und ihn sich auch sogleich notierte:

„Das was ich mir am meisten wünsche, ist auch gleichzeitig das wovor ich am meisten Angst habe – Nähe.“

Klingt kompliziert oder? Tatsächlich war es bei mir so, dass ich schon sehr viele Beziehungen hatte. Mal ganz kurze von nur ein paar Wochen oder Monaten (wobei ich diese dann selber nicht als Beziehung definiere, sondern eher als Abenteuer oder ähnliches) Meine längste Beziehung hielt sechs Jahre und die zweitlängste hielt 5 Jahre. Ich persönlich finde das nicht besonders lang, aber auch nicht ganz soooo kurz. Ich verliebe mich zumeist recht schnell, ABER ich entliebe mich auch recht schnell! Ich möchte manchmal ganz viel Nähe, gemeinsame Aktivitäten, körperliche Zuneigung etc. und andererseits brauche sehr viel Zeit für mich. Mit Zurückweisung komme ich selber nur sehr schlecht klar, aber ich weiß, dass ich auch selber schon äußerst gefühlskalt auf den anderen Part wirken kann. Ich höre ganz genau zu was mein Gegenüber mir sagt, neige aber dazu zu viel in gesprochenes hineinzuinterpretieren. Ich mache mir wirklich viele viele Gedanken über denjenigen mit dem ich in einer Beziehung bin. Es kommt sowohl vor das ich klammere, als auch, dass ich mich mal gar nicht melde und das dann meinerseits als total normal empfinde. Ich kümmere mich gerne und bin auf der einen Seite auch sehr harmoniebedürftig, aber um meine Angelegenheiten kümmere ich mich gerne selber und mag nicht (bzw. selten) das man mir hilft. Zu einem Großteil liegt das natürlich auch an gemachten Erfahrungen. Ich habe immer große Angst verletzt zu werden. Ich hasse Lügen! Ich weiß, das sagt bestimmt jeder, aber für mich ist es tatsächlich das schlimmste was man mir antun kann. Jede noch so unbequeme Wahrheit ist mir lieber, als eine Lüge. Ich habe in bisherigen Bekanntschaften oder Beziehungen manchmal schon ganz früh gemerkt, dass es für mich nicht passt. Aus den unterschiedlichsten Gründen zum Beispiel verschiedene Wertevorstellungen, gegensätzliche Weltanschauungen, nicht annehmbare sexuelle Vorlieben oder aber auch Hobbys die für mich nicht bzw. zu wenig übereingestimmt haben. Anstatt dann aber die Reizleine zu ziehen, habe ich oftmals viel zu lange daran (bzw. an demjenigen) festgehalten. Klar das das dann natürlich nicht gut ging. Ich gebe hier prinzipiell nicht den Männern die alleinige Schuld daran (!), aber andererseits hatte ich auch schon echt viele Idioten und Arschlöcher 😉

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Aus therapeutischer Sicht bezeichnet man so ein Verhalten wie ich es habe als „Bindungsangst“ oder auch „Beziehungsangst“. Und ich muss auch ehrlich sagen, dass ich das Thema bis jetzt noch nicht angegangen bin. Das hat mehrere Gründe. Zum einen bin ich mir mittlerweile um die Komplexität dieser Thematik bewusst und weiß, dass es nichts ist was man mal eben schnell in zwei oder drei Sitzungen beim Therapeuten bespricht und behebt. Ich habe in gewisser Weise auch Angst dieses Thema anzugehen. Und zu guter Letzt ist es aber auch so, dass meine Prioritäten derzeit noch auf anderen Themen liegen. Ich versuche mich momentan einfach auf die Themen Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstannahme zu fokussieren. MIR scheint das momentan wichtiger zu sein. Vielleicht auch, weil ich hoffe, dass mir mit einem besseren Selbstwertgefühl diese Thematik etwas leichter fällt anzugehen. Momentan mag ich erst einmal mit mir selber zufrieden sein. 🙂 und bin dabei auf einem sehr guten Weg!

Ursachenforschung….

Ich glaube, dass wir einerseits aufgrund unserer Erziehung und durch die Prägung unser Eltern und dem dabei vorgelebten Verhalten in deren Beziehung, unsere spätere innere Einstellung zu Beziehungen bekommen. Andererseits ist es natürlich auch ein eigenständiger Prozess, den wir im Laufe unseres Lebens machen. Unsere eigenen Erfahrungen also.

Ich glaube, dass Kinder die in einer größtenteils harmonischen Vater-Mutter-Kind Beziehung aufwachsen, auch für ihr späteres Leben die besten Voraussetzungen für eigene Beziehungen haben. Eltern fungieren als Vorbilder. Sie vermitteln gewisse Wertevorstellungen an ihre Kinder. Vertrauen, Ehrlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme würden hier zu den für mich wichtigsten Werter gehören, genauso wie Autonomie und Respekt. Auch mit dem allgemeine Wandel der Zeit, und den damit einhergehenden Änderungen, können daraus resultierende Erwachsene, so glaube ich, hier ein gutes Maß für ihre eigenen Beziehungen finden. Und ich glaube, dass eine Beziehung unter diesen Voraussetzungen auch heute noch durchaus ein Leben lang funktionieren kann. NATÜRLICH kann das auch Erwachsenen gelingen, die nicht unter diesen „günstigen“ Voraussetzungen aufwachsen. Aber ich glaube die innere Einstellung dazu ist eine andere.

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*****ACHTUNG! **** TRIGGERWARNUNG*****

Ich bin seit frühen Kindheitstagen sehr eigenverantwortlich. Ich wünschte ich könnte sagen, dass meine Eltern mich zu einer eigenständigen und selbstbewussten Frau herangezogen hätten, die sich ihrer Stärken und Schwächen stets bewusst ist. Vielleicht stimmt das auch, aber es hat weniger etwas mit Erziehung und noch viel weniger mit meinen „Eltern“ zu tun. Tatsächlich fühlte ich mich in meiner Kindheit meistens sehr einsam. Nicht zu verwechseln mit allein. Allein war ich nicht. Aber auch in einer Familie oder mit einen ganzen Haufen Menschen um einen herum kann man sehr einsam sein. Ich lernte sehr früh niemandem außer mir selbst zu vertrauen Ich hatte sehr oft sehr große Angst. Ich lernte auch, dass Menschen nicht ehrlich zu einander sind, und dass man sich nicht auf sie verlassen kann. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich nicht genug dafür tat, dass man mich mag. Es war teilweise egal wie gut, lieb oder wie schlecht oder böse ich war. Es hat nie für das Maß an Zuneigung gereicht, was sich jedes Kind von seinen Eltern wünscht und auch jedes Kind von seinen Eltern braucht. Ich fühlte mich meistens ungeliebt und auch nicht gewollt. Ich war halt da, aber mehr auch nicht. Ich lernte sehr früh was Alkohol mit Menschen macht, wusste was Jähzorn und Wut ist und auch wie sich beides körperlich „anfühlt“. Ich lernte nicht nur Tränen sondern auch Angst zu verstecken. „Gefühle zeigen ist ein Zeichen von Schwäche!“ – Das war mein Motto, auch noch für für viele Jahre später!

Als ich 11 Jahre alt war, glaubte ich das alles nicht mehr aushalten zu können. Ich wollte nicht mehr vorhanden sein! Ich hoffe jeder weiß was ich damit meine, ich möchte dieses Wort hier nicht schreiben… Aber auch das war, wenn man meine Eltern heute fragen würde, ja alles nur ein Hirngespinst meinerseits und ist ja niemals so passiert. „Was sollen denn die Leute denken? Nein, bei uns war alles in Ordnung!“ Die Narbe die ich vom gerade genannten Ereignis zurückbehielt kratzte ich mir für viele Jahre immer wieder auf. Warum? Wenn man einem Kind immer wieder sagt, dass es lügt, glaubt es das irgendwann selbst. Aber die Narbe sprach etwas anderes! Und ehrlich mit 11? Denkt sich eine 11jährige so etwas aus? Was waren eure Gedanken als ihr 11 Jahre alt wart? Wahrscheinlich reagiere ich selber deswegen heute auch so „allergisch“ darauf, wenn mich jemand anlügt….

Ich habe einmal versucht von zu Hause wegzulaufen. Ich weiß nicht mehr wie alt ich war, als kleines Kind auf jeden Fall. Ich lief einfach los, wollte nach Berlin (ich bin in der Nähe von Berlin aufgewachsen) aber dann bekam ich Angst und bin abends wieder nach Hause. Als meine Mutter die Wohnungstür öffnete – und diese Worte und ihren Blick werde ich niemals vergessen – sagte sie mit einem richtig zynischem Lachen im Gesicht „Wusste ich doch, dass du das nicht durchziehst“. Im nächsten Moment fiel mir meine kleine Schwester um den Hals und sagte „Bitte lass mich hier nicht allein!“.

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Und auch ein anderes Erlebnis hat sich in Bildern und Gefühlen tief und fest in meinem Hirn eingebrannt. Den genauen „Grund“ kann ich heute nicht mehr benennen. Ich rannte vor meinem Vater innerhalb unserer Wohnung weg. Irgendetwas musste ich wohl wieder angestellt haben. Meine „Flucht“ endete in der Küche. Ich hockte mich vor den in der linken Ecke sich befindenen Kühlschrank, hatte die Beine angezogen vor dem Bauch, und die Arme über Kreuz verschränkt vor meinem Gesicht. Mein Vater brüllte und tobte. Und plötzlich war mir ALLES egal was hätte passihren können. … Ich stand plötzlich auf, ging auf ihn zu, er erhob seine Hand und mit aller Wut die ich in mir hatte brüllte ich ihn an „Schlag doch zu du feige Sau!“ ….. Mein Vater hat mich seit diesem Tag nicht mehr angerührt.

Als spätere Jugendliche war ich eher der Rebell. Aufgrund schlechter schulischer Leistungen war ich vom Gymnasium abgegangen und ging für die 9. und 10. Klasse auf eine Gesamtschule. Meine Mutter war mehr oder weniger über Nacht „in den Westen“ abgehauen. Das war sehr schlimm für mich, aber kam auch nicht vollkommen unerwartet. Mein Vater hatte irgendwann, bzw. eigentlich glaube ich das es schon kurze Zeit später war, eine neue Freundin, die auch zwei Söhne mit in die Beziehung brachte. Mir waren sie und auch ihre beiden Söhne relativ egal. Ich habe mich die ersten Wochen überhaupt nicht mit ihnen beschäftigt. (Heute ist mein großer „Bruder“ einer meiner wichtigsten Bezugspersonen!) Ich war fast nur noch zum schlafen zu Hause, und die meiste Zeit mit meiner Clique unterwegs. Ich habe in dieser Zeit selber sehr viel Alkohol getrunken und auch jede Menge Mist gebaut. Schlägereien, Pöbeleien…. wären wir auch nur einmal von der Polizei erwischt worden, es hätte Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, Vandalismus, Zerstörung öffentlichen Eigentums, Körperverletzung, Ruhestörung etc. gegeben. Ich glaube ich war ein weibliches Arschloch, zumindest was den Großteil meines Verhaltens anging. Rotzig, frech, unnahbar, laut und mit sehr viel Aggression im Bauch. Andererseits war der Zusammenhalt in der Clique schon auch etwas ganz besonderes für mich, weil man sich umeinander kümmerte, man bekam Hilfe wenn man (mit jemandem) Probleme hatte und es war immer jemand da. Und ich war auch zwei Mal schwer verliebt in dieser Zeit. 😉 Es war daher schon auch eine echt coole Zeit, aber heute weiß ich, dass es damals für mich die beste Entscheidung war mit 15 dort alle Zelte endgültig abzubrechen.

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Das ich heute (auch) anders sein kann, ist kein Verdienst meiner Eltern! Sondern es ist vielmehr einem Umstand geschuldet, der mich im Alter von 17 Jahren glücklicherweise ereilte. Im Alter von 17 Jahren lernte ich einen, damals 18 jährigen jungen Mann kennen. Heute würde ich sagen, dass er die Liebe meines Lebens war. In jedem Fall war diese Begegnung das Beste was mir passieren konnte, und ehrlich gesagt, auch jemals bisher passiert ist. Ich durfte erleben WAS Familie, was Liebe, Vertrauen und all die anderen schönen Werte wirklich sind! Sowohl er, als auch seine Eltern, sein Bruder und dessen Familie, als auch seine Großeltern waren ein wahres Geschenk für mich. Ich werde niemals in meinem Leben vergessen wie ich das erste Mal an dem großen ovalen alten Holztisch in der (Wohn-) Küche mit ihnen gesessen habe, und wir zu Abendaßen und plötzlich fragte man mich „Wie war dein Tag Alex?“ Alle Augen waren auf mich gerichtet und sahen mich fragend an. Es fällt mir gerade sehr schwer diesen Moment, dieses Gefühl in Worte zu fassen… Da wollten tatsächlich Menschen wissen wie es MIR geht! Vielleicht mag es für den einen oder andern unglaubwürdig klingen, aber ich glaube dass es bis zu diesem Tag überhaupt niemanden interessiert hatte wie es mir ging, wo ich war, mit wem ich bis spät abends unterwegs war und erst recht nicht wie mein Tag war. Aber dort – dort saß die ganze Familie abends zusammen, man unterhielt sich miteinander, lachte miteinander, ärgerte einander spaßeshalber. ES WAR WUNDERSCHÖN! Ich durfte in dieser Zeit kennenlernen wie Menschen AUCH miteinander umgehen können und was es heißt eine Familie zu sein. Ich wüsste nicht, was ich ohne diese Familie heute wäre!

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Auch heute zählt Vertrauen insbesondere in andere Menschen nicht unbedingt zu meinen Stärken und ich stecke sehr oft im „Einzelkämpfermodus“ fest, der in anderen Menschen tendenziell eher eine Gefahr sieht, als einen Gefährten. Mitunter bin ich mir dessen aber gar nicht bewusst. Und manchmal bin ich mir dessen bewusst, aber weiß nicht wie ich da selber wieder rauskomme.

Auch heute fällt es mir eher schwer wirkliche Beziehungen (freundschaftlich aber auch Paarbeziehungen) einzugehen. Ich bin immer etwas auf Distanz, immer wie in einer Art Lauerstellung um rechtzeitig die Flucht zu ergreifen. Ich bin über jeden Menschen dankbar der den Kontakt mit mir hält, weil mir selber das total schwer fällt. Ich habe heute keinen großen Freundeskreis. Es gibt nur eine Handvoll von Menschen denen ich mich wirklich nahe fühle. Bei den meistens Menschen ist es bisher eher immer so gewesen, dass ich alle das von mir denken lasse, was sie von mir denken wollen. Auch weil mir die meisten Menschen ehrlich gesagt ziemlich egal sind. Klingt furchtbar ich weiß.

Sollte ICH also über Beziehungen schreiben? Habe ich dazu eine objektive Meinung? Nein, die habe ich nicht! Es gibt nicht viele Menschen denen ich das sage, aber WENN ich zu jemandem sage das ich ihn mag, dann ist das absolut aufrichtig! Wenn mich jemand den ich mag um Rat frägt, werde ich immer ehrlich antworten! Wenn jemand den ich mag meine Hilfe braucht, werde ich da sein! Wenn ich mit jemanden den ich mag Zeit verbringen darf, dann bin ich sehr glücklich und dankbar! Und manchmal…. ab und an….versuche ich mich auch für neue Menschen in meinem Leben zu öffnen, weil ich gerne mehr Menschen mögen würde. Aber das ist nicht so ganz einfach. Aber was ist das schon!?

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Habt ihr bis hierhin durchgehalten? …. Respekt!!! 🙂 🙂

Nicht alle meine Beiträge sind so lang. Wenn du keinen Blog mehr verpassen möchtest, freue ich mich über dein Abo: